06.12.2017 / Artikel / /

30 – Zonen – auch in Menzingen?

Im Februar 2017 hat die CVP Menzingen zuhanden der Gemeindeversammlung vom Mai 2017 eine Motion eingereicht, die die Einführung von Tempo 30 Zonen auf den gemeindlichen Strassen verlangt.  Die Motion wurde an der Gemeindeversammlung erheblich erklärt. Was sich in den meisten Gemeinden des Kantons Zug  und in der ganzen Schweiz bewährt hat, soll insbesondere bei den Schularealen in Menzingen umgesetzt werden.

Monika Barmet, Kantonsrätin, Menzingen

Verschiedene Studien zeigen auf, dass mit einer Reduktion von Tempo 50 auf  Tempo 30 nebst einer Lärmreduktion sie zu einer deutlichen Abnahme von Unfällen  und zu einer Halbierung des Bremsweges führt.  Die Schwere der Unfälle nimmt ab. Die 30 Zonen werden leider oft als Schikane aufgefasst. Das  sind sie aber keineswegs. Sie dienen der Verkehrssicherheit insbesondere der Schulwegsicherheit und auch zur Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität.

Der Gemeinderat von Menzingen hat der Gemeindeversammlung vom letzten MIttwoch  den Antrag gestellt, einen Kredit von Fr. 46 000.—zu bewilligen, damit ein verkehrstechnisches Gutachten zur Einführung von Tempo 30 erstellt werden kann. Es soll u.a. geprüft werden, auf welchen Zonen die Einführung von 30 – Zonen zweckmässig ist und mit welchen konkreten Massnahmen.  Ich bedaure, dass nach wie vor grosse Skepsis gegenüber der Temporeduktion herrscht. Dementsprechend wurden an der Gemeindeversammlung Anträge zur Ablehnung gestellt. Obwohl die Argumente dagegen wenig überzeugten. Nur auf die Vernunft zu appellieren ist zu wenig verbindlich. Der definitive Entscheid wurde nun aber auf die nächste Gemeindeversammlung verschoben. Es bleibt also noch Zeit, mit den positiven Auswirkungen von 30 – Zonen die Bevölkerung zu überzeugen. Dies für mehr Sicherheit und Wohnqualität auch in Menzingen.

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