06.09.2017 / Artikel / / , ,

JA zur Rentenreform für uns Junge!

Die bevorstehende Abstimmung ist für die Jungen von grosser Bedeutung, weil ein dringender Handlungsbedarf in der Altersvorsorge besteht.

Laura Dittli, Kantonsrätin CVP Oberägeri

Für die Jungen ist es enorm wichtig, dass nun endlich der BVG-Umwandlungssatz von 6.8% auf 6.0% gesenkt wird. Denn in der obligatorischen beruflichen Vorsorge gibt es eine versteckte und unfaire Umverteilung von Jung zu Alt. Anstatt nur für ihre eigene Rente zu sparen bezahlen die jüngeren Aktiven die Renten der bereits Pensionierten mit. Diese systemfremde, vom Gesetz nicht vorgesehene Umverteilung kostet die Jungen jährlich rund 1.3 Milliarden Franken! Mit der Reform wird dieser Generationentransfer um rund zwei Drittel reduziert.

Es ist im Interesse der Jungen, die Altersvorsorge möglichst rasch finanziell zu sichern. Je später die Massnahmen zur Sicherung des Gleichgewichts der AHV und zur Stabilisierung der beruflichen Vorsorge wirksam werden, desto schwieriger wird es, das Versprechen einer angemessenen Altersvorsorge für die künftigen Generationen einzuhalten. Je länger mit einer Reform zugewartet wird, desto einschneidender werden auch die Korrekturmassnahmen sein. Deshalb warten wir nicht auf den nicht zu Ende gedachten Plan B der FDP, der weitere wertvolle Jahre bis zur Umsetzung verstreichen lässt. Wir haben JETZT die Gelegenheit unsere Altersvorsorge endlich zu reformieren, nachdem dies leider immer wieder gescheitert ist in den vergangenen Jahrzehnten.

Haben Sie vertrauen in die junge Generation. Diese wird genauso in der Lage sein das Rentensystem wieder und wieder zu reformieren, wie dies die Generationen vor ihnen übrigens auch immer wieder taten. Einfach nichts zu tun ist ein Rückschritt unseres bewährten Vorsorgesystems und nützt den Jungen überhaupt nichts.

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